Ehrengarde aktuell:

Historie

Die Tradition

Der Ursprung des karnevalistischen Frohsinns und der karnevalistischen Garden - somit auch der Ehrengarde der Stadt Oberhausen - ist schon sehr geschichtsträchtig.

Fasching, Fastnacht, Karneval - Welche Bezeichnung man je nach Region auch wählt: Mit zielstrebiger Sicherheit steuert die „Närrische Zeit“ immer auf ihren Höhepunkt zu. Die Säle sind gefüllt, die Narren tummeln sich auf den Straßen und ziehen mit ihren Wagen durch die Orte.

Ausklang oder Aufbruch, Einkehr oder Erneuerung - wo auch immer diese fünfte Jahreszeit wurzeln mag -, das bunt-ausgelassene Treiben in Masken und Kostümen hat mehr als anderthalb Jahrtausende Tradition. Die alten Römer hatten dafür sogar einen eigenen Gott in ihrem Himmel, in dem es so prachtvoll menschelte. Saturn hieß der, und von ihm hatten die so genannten Saturnalien ihren Namen. Man liegt nicht ganz falsch, wenn man dieses Fest den Fasching der europäischen Antike nennt.

Zwar streiten die Gelehrten, woher das Wort „Karneval“ kommt - von „carne vale“, also „Fleisch lebe wohl“, zu Beginn der Fastenzeit - oder vom ebenfalls spätlateinischen „carus navalis“ dem Karren in Schiffsgestalt bei Festumzügen, also dem Ursprung des Narrenschiffes. Fastnacht auf jeden Fall, ist die letzte Völlerei und Festivität vor den kargen Wochen.

Die allgemeine Maskerade erblühte in der Renaissance: der kostümierte Spott auf die Machthaber im Lande mit einem Elferrat als Gegenregierung. Ein eigener Fürst wurde bestellt und um das ganze auf die Spitze zu treiben, hob man für die „närrischen Tage“ alle Standesunterschiede auf. Kurz gesagt, verkehrte Welt.

In Köln, eine der deutschen Karnevals-Hochburgen, setzten die Narren im Mittelalter durch, dass selbst die Erzbischöfe die Domstadt nur mit Aufenthaltsgenehmigung betreten durften. Solcher Geist des bürgerlichen Ungehorsams prägt seit jeher den Karneval und die Fastnacht.

Der Tradition, in der Maske der Lumpenmänner und Clowns die staatliche Ordnung für einige Tage hinter sich zu lassen, setzten die Franzosen 1749 ein vorläufiges Ende. Die zeitweiligen Besatzer der rheinischen Städte verboten das öffentliche Feiern. Die Wende kam erst in den Befreiungskriegen. Zwar drohte unter der Regentschaft von Preußens Königen erneut das Verbot von „Trunksucht und Verwahrlosung der unteren Schichten“, aber die von der monarchistischen Restauration enttäuschte geistige und wirtschaftliche Elite der Stadt, förderte das närrische Treiben nach Kräften.

So gingen die Kölner in Führung: 1823 formierte sich der erste Rosenmontagszug neuer Zeitrechnung. Andere Städte am Rhein folgten. Karnevalsgesellschaften gründeten sich, die, von Elferräten geleitet, in ihren Kappensitzungen die Tradition der Fastnachtsrügen fortsetzten und unter der Narrenkappe die Obrigkeit aufs Korn nahmen; immer begleitet vom satirischen Tamtam preußisch uniformierter Karnevalsgarden.

Quelle: www.katholische-kirche.de

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